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> Der Kampf gegen die Billig-Droge Paco, Drogen in Argentinien...
  Geschrieben am: 16.01.2007, 20:37
Der Kampf gegen die Billig-Droge Paco

Zehntausende junger Argentinier konsumieren die neue Billig-Droge Paco und verfallen zu Zombies.Inzwischen demonstrieren Eltern vor den Husern der Drogenhndler, um ihre Kinder zu retten.
Von Peter Burghardt


Die Mutter konnte zusehen, wie Paco ihren Sohn aushhlte. Jeremias Albano, 19 Jahre alt, schlief kaum mehr, a und trank fast nichts mehr, wusch sich nicht mehr. Schlielich wog er bei 1,85 Meter Krpergre noch 46 Kilo.

Sein Blick wurde glasig, leer und entrckt. Die Haut bekam Blasen und Flecken, die Lippen platzten auf.

"Wie ein lebender Toter sah er aus", sagt Maria Rosa Gonzalez, sie kennt viele solcher Opfer im Armenviertel Ciudad Oculta am Rande von Buenos Aires.

Aus der Wohnung verschwanden Bgeleisen und andere Gegenstnde. Nach Hause kam Jeremias barfu und halb nackt, Kleidung und Schuhe hatte er verkauft.

In letzter Not wandte sich Frau Gonzalez an die Behrden. Nach einer Odyssee durch die Instanzen erwirkte sie seine Einweisung in eine Entzugsklinik und alarmierte die Medien. Ihr Einsatz hat ihn gerettet und sie zu einer Symbolfigur im Kampf gegen das schlimmste Suchtmittel Argentiniens gemacht.

Paco ist gewhnlich die harmlose Abkrzung von Francisco, in diesem Fall ist es der berchtigte Kosename fr PBC, Pasta Basica de Cocaina.


Verheerender Billigstoff

Das Teufelszeug besteht zunchst aus dem, was beim Verkochen von Kokapaste mit Chemikalien zu Kokain am Boden des Kochtopfs brig bleibt, das wird dann gestreckt mit Putzmitteln und gemahlenen Glasscherben. "Das reinste Gift, es ist verheerend", berichtet Norberto Colominas von der argentinischen Drogenbekmpfungsstelle Sedronar.

Der Stoff wird in Pfeifen geraucht, manchmal vermischt mit Tabak oder Marihuana. Er ist viel billiger und wirkt viel schneller als der teure Muntermacher Kokain. Der Trip beginnt sofort und dauert kaum zwei Minuten, macht kurz euphorisch, dann depressiv und rasch abhngig. Er wirkt auf Lungen, Leber, Herz und das Gehirn, erzeugt Psychosen und Paranoia, oft irreversibel. Und vor allem: Konsumenten haben keinen Hunger mehr. "Paco mata", steht an Huserwnden, "Paco ttet."

Inzwischen hat sich die Plage zu einer Epidemie entwickelt. Zehntausende junger Argentinier inhalieren den tzenden Rauch und verfallen zu Zombies, vor allem in den wuchernden Slums um Buenos Aires, zu denen auch die sogenannte Ciudad Oculta gehrt, die Verborgene Stadt, offiziell heit dieses Labyrinth Villa 15.

Die wachsende Sucht ist dort eine Konsequenz der Wirtschaftskrise von 2001, in deren Folge Scharen ihren Job verloren; insgesamt nahm der Drogenkonsum in den vergangenen fnf Jahren um 500 Prozent zu. Paco hat kurioserweise damit zu tun, dass die Regierung auf Empfehlung der Vereinten Nationen begann, die Ausfuhr von Chemikalien in die Kokalnder Bolivien, Peru und Kolumbien strker zu kontrollieren.

Durch die Beschrnkungen wurde Argentinien zum Mitproduzenten von Kokain. Und die Dealer entdeckten, dass sich selbst der Abfall der Luxusdroge zu Geld machen lsst. So schnupfen besserverdienende Partygnger weies Pulver - und Schtige am unteren Ende der Gesellschaft rauchen den Rest.

Ein Pfeifchen Paco kostet ein bis zwei Pesos, 25 bis 50 Cents, aber wer dem Rauch verfallen ist, der braucht 30 und mehr Rationen am Tag. Das knnen sich die wenigsten leisten, also stehlen sie, zuerst daheim, dann auf der Strae. Jeremias Albano versetzte in seiner Not sogar Bettlaken und die Schulhefte seiner Schwester. Die Polizei schaut meistens weg, oft sind die schlechtbezahlten Beamten selbst in das Geschft verwickelt.


"Phnomen einer dsteren Epoche"

Mit einiger Versptung haben das auch die Politiker erkannt. "Paco ttet unsere Jugend an den rmsten Orten", klagte Felipe Sola, Gouverneur der besonders betroffenen Provinz von Buenos Aires.

Paco sei das "Phnomen einer dsteren Epoche, das multidisziplinre Manahmen verlangt", verkndete Brgermeister Jorge Telerman - und versprach unter anderem den Bau eines Krankenhauses speziell fr Rauschgiftschtige. Die hartnckigste Gegenwehr allerdings leisten die Mtter, wie so oft in Argentiniens Geschichte.

Maria Rosa Gonzalez und andere haben sich zusammengetan, um ihre Kinder zu retten. Mutig versperrten die Mtter der Ciudad Oculta eine Hauptstrae und machten so die ffentlichkeit auf sich aufmerksam, gewhnlich protestieren Arbeitslose mit solchen Blockaden.

Und sie zogen vor die Huser der Drogenhndler, trotz aller Drohungen.

"Mein Kampf geht weiter", sagt Frau Gonzalez, sie will keine Toten mehr sehen. Ihrem Jeremias gehe es in der Behandlung viel besser, er habe wieder Freude am Leben. Doch sie hat schon ein neues Problem: Ein anderer Sohn, 26 Jahre alt, klaut. Und er nimmt auffllig ab.


(SZ vom 16.1.2007)



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    Geschrieben am: 10.02.2007, 10:34
Da sieht man wieder - je mehr die Behrden auf der ganzen Welt gegen Drogen vorgehen - desto mehr mssen die Menschen leiden...

Wann kapieren die das endlich???




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  Geschrieben am: 10.02.2007, 18:15
Ganz schn einseitige Bewertung, es sind ja immerhin nicht die Polizisten die dieses Pacozeug verkaufen!!!




Marwel.Bort
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  Geschrieben am: 11.02.2007, 0:02
QUOTE (Marwel.Bort @ 10.02.2007, 18:15 )
Ganz schn einseitige Bewertung, es sind ja immerhin nicht die Polizisten die dieses Pacozeug verkaufen!!!

Wer sagt das?




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  Geschrieben am: 11.02.2007, 1:01
Ich weiss ja nicht ob du mal in Argentienen warst und uns von andren Umstnden berichten kannst aber subject sein Post bezieht sich ganz klar auf den Newstext und dort ist definitiv nicht die Rede davon das dort die Polizisten etc. die Drogen verticken.
Von daher ist die Behauptung das die Menschen dort durch die Behrden leiden mssen sehr weit her geholt.
Ich wrde darauf wetten das dort auch korupte Beamte ihre Finger mit im Spiel haben aber das hat nichts mit der Aussage von subject zu tun.
Von daher finde ich es nach wie vor sehr weit hergeholt, zu behaupten das die Menschen dort wegen den Behrden leiden mssen, denn immerhin sind es die skrupelosen Drogendealer die das Zeug unters Volk bringen und nicht die Behrden.
Das ganze mag in einem komplexen System zusammenhngen, dennoch macht man es sich sehr leicht wenn man behauptet die Behrden htten schuld an der Situation!!

mfg Marwel




Marwel.Bort
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  Geschrieben am: 11.02.2007, 9:15
Ich war noch nicht da, aber warst du es denn?
Fakt ist, dass die Behrden dort sehr korrupt sind, wers nicht glaubt, der googelt mal danach.

Ist aber egal, Subject meinte nmlich wahrscheinlich diesen Absatz in der News:

QUOTE
Paco hat kurioserweise damit zu tun, dass die Regierung auf Empfehlung der Vereinten Nationen begann, die Ausfuhr von Chemikalien in die Kokalnder Bolivien, Peru und Kolumbien strker zu kontrollieren.

Durch die Beschrnkungen wurde Argentinien zum Mitproduzenten von Kokain. Und die Dealer entdeckten, dass sich selbst der Abfall der Luxusdroge zu Geld machen lsst. So schnupfen besserverdienende Partygnger weies Pulver - und Schtige am unteren Ende der Gesellschaft rauchen den Rest.


Von tickenden Polizisten hat er garnicht geredet, das hast du ihm unterstellt. Lies mal genauer was subject berhaupt geschrieben hat.
Deshalb auch meine Frage: "Wer sagt das?"
wink.gif




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    Geschrieben am: 11.02.2007, 10:01
ich weiss mein Post war nicht gerade ausfhrlich begrndet, erfreulicherweise hat Sphorax schon alles erlutert.

Thx mistah! wink.gif




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  Geschrieben am: 14.02.2007, 10:10
irgendwie is diese ganze story ziemlich scary und ganz schn grausam. was menschen anderen fr geld antun...und wie viele anspringen




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besoffen ficken ist wie billard spieln mit nem seil

wer schmetterlinge im bauch haben mchte, der brauch sich blo eine raupe in den arsch zu schieben

"In einer Nation, die von Schweinen regiert wird, sind alle Ferkel auf dem Weg nach oben und wir brigen sind am Arsch, bis wir uns am Riemen gerissen haben: nicht unbedingt um zu gewinnen, sondern hauptschlich, um nicht total zu verlieren." Hunter S. Thompson

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  Geschrieben am: 17.02.2007, 16:26
naja ich glaube an so einem schlamassel sind alle schuld.
angefangen beim staat der nix tut, keine aufklrung, den kindern keine zukunftsperspektiven gibt. den behrden/polizisten die zusehn, darber hinwegsehn; vielleicht auch noch ihr geld dran verdienen. die die es verkaufen und nicht wissen was se da tun, ihre eigenen leute im endefekt kaputt machen geld an ihnen verdienen. und die leute dies nehmen. wobei man denen am wenigsten schuld geben kann aber auch sie tragen ihren teil dazu bei.


schonmal city of god gesehn?



Bearbeitet von Godspeed am 17.02.2007, 16:29




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  Geschrieben am: 17.02.2007, 23:50
jaja - wenn man den armen Mafiosi Probleme macht seris an ihr Geld zu kommen zwingt man sie dazu skrupelloser zu werden...




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