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> Ziele und Ernst, Der falsche Ansatz?
  Geschrieben am: 6.11.2007, 21:47
Whrend ich wiedermal so ber das Universum und seine Einwohner nachdachte viel mir auf, dass es allein unsere und die Entscheidung unseres "Unterbewusstseins" ist, ob wir das Leben Ernst nehmen oder nicht. Fakt ist das unser Leben irgendwann vorbei sein- und die Energie aus der unsere Gedanken und Gefhle bestehen sich nur umwandeln und nicht vergehen wird. Das sollte niemanden beunruhigen, denn so kann man sicher sein, dass selbst das schlechteste aller diabolischen Gefhle irgendwann vergehen wird. So scheint nichts von Bedeutung zu sein und doch existieren wir. Sadistisch oder witzig, schrecklich oder wundervoll? Das bleibt dir berlassen. Suchst du nach etwas entSCHEIDENdem ("something real") wirst du diese Dichotomie solange erleben wie du willst. Du wirst das finden, was (fr dich) "wirklich wichtig ist". Es heit nicht um sonst wahrNEHMEN. Die Basis jeder Realitt ist die Wahrnehmung. Sie resultiert aus deinem glauben daran, dass du berleben musst/dein vergehen verhindern musst/kannst...doch rein wissenschaftlich kannst du garnicht vergehen oder jemals entstanden sein. Deine Energie war schon immer und wird immer sein, nur in anderer Form wink.gif. Naja ich schweife ab. Was ich eigentlich sagen wollte: Wenn ihr das Leben wir ein Spiel wahrnehmt, kann euch das niemand nehmen. Lebt eure Triebe und Sehnschte, aber glaubt niemals daran das etwas schlechtes wirklich bedeutungvoll ist, denn erst dadurch, dass ihr ihm diesen Wert gebt, kann es euch psychisch Krank machen.

Und falls euch das alles zu arrogant geschrieben ist, tuts mir leid, ich hatte nur keine Lust immer die "Wenn man..."-Form zu verwenden^^.

"Gott ist ein Komdiant, der vor einem
Publikum spielt, dass sich nicht traut zu
lachen. (Voltaire)"

"Mk 7,15-16 Es gibt nichts, was von auen in den Menschen hineingeht, das ihn unrein machen knnte; sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist's, was den Menschen unrein macht."

Bearbeitet von Kybalion am 6.11.2007, 22:08




Ich wei zwar nicht genau wo ich hin renne, aber ich wei, dass ich schneller sein will als du!
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  Geschrieben am: 6.11.2007, 22:27
Sehr weise was du da sagst. Diese "wenn" form ist auch unntig. Ich bin immer wieder erstaunt ber die neuen Anschauungen die ich hier gewinne. Ein Dankeschn dafr.
Ich finde diese Anschuung wirklich gut, aber ich glaube man kommt durch diese diskussion wieder auf das Thema Glck zurck, da man, meiner Ansicht nach, Sachen als schlecht bewertert, die einem im Weg beim glcklich sein im weg stehen.
Ich bin kein guter Philosoph und abgesehen davon viel zu betrunken um darber einen klaren gedanken zu fassen, aber mich wrde es gern mal interessieren, in wiefern die Gesellschaft das individuelle Glck einer Person prgt bzw. vorgibt vorgaukelt und konstruirt.
Mir fehlt beim philosophischen immer das greifbare.
Ich finde zb. im Stehgreif gengend beispiele dafr, was ich wirklich als "schlecht" bezeichnen knnte.
Mal ganz platt. Wenn ich mit einer Frau schlafen will und sie hat schon genug, dann bin ich angepisst und bewerte die sache als Schlecht. Ich seh das immer ziemlich naturgem, weil ich evolutionsbedingt jetzt mit ihr schlafen will, weil ich das alphatier bin und meine gene weitergeben muss.
Mir fehlt dazu irgendwie der bezug, deswegen kann ich nicht drber sprechen. So wie du es siehst ist es ja auf mikro ebene gesehen. Ich seh mir sowas immer gerne auf makro Ebenen an.
Wenn ich zu engstirnig dafr bin tuts mir leid, aber die Grundidee die dahitner steckt find ich gut, ist ja auch in so manchen Reliogionen vorzufinden.
Das Leben an sich nicht so ernst nehmen ist toll.




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  Geschrieben am: 6.11.2007, 22:44
Ich find du bist berhaput nicht engstirnig. Mir fllt es auch schwer die oben geschilderte Erkenntnis wirklich zu realisieren.

Zu Glck und Leid ist mir noch folgendes eingefallen:

Wenn man gleichzeitig das Bedrfnis und die Befriedigung des Bedrfnisses empfindet entsteht erst Glck. Bedrfnisse werden von uns als Schlecht und Befriedigung als Gut bezeichnet, dabei ist es eigentlich beides Zusammen, dass das Glck ausmacht. Fgt man Gut/Freude und Bse/Leid also zusammen kommt nicht 0 sondern Glck raus^^. Interessante Gleichung oder?^^ Man msste also alles gleichzeitig ungeSCHIEDEN/getrennt voneinander erleben. Ob das mglich ist sobald wir nicht mehr in gut und bse urteilen? Keine Ahnung, ich verstehe den kompletten Zusammenhang selbst noch nicht, aber ich werde es bestimmt irgendwann.

Zu krperlichen Schmerzen: Auf LSA hab ich krperlich Schmerzen zwar gefhlt, aber sie waren nicht wirklich negativ^^. Sie waren einfach nur Schmerzen^^. Also ich hab schon angefangen mich zu verletzen, weil ich das so lustig fand, bis mir dann aufgefallen ist, das ich das nach dem Trip bereuen knnte^^. Ich hab die Schmerzen, aber keinen Stress gefhlt.

Bearbeitet von Kybalion am 6.11.2007, 22:45




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  Geschrieben am: 9.11.2007, 16:53
"Wenn man gleichzeitig das Bedrfnis und die Befriedigung des Bedrfnisses empfindet entsteht erst Glck."

der satz gefllt mir unglaublich gut. ders echt ein knaller.
aber der ganze andere kram von "das leben is so wie dus dir vorstellst" etc. is mir einfach zu naiv und realittsfremd.
Realittsfremd mag gerade in diesem zusammenhang bedeutungslos erscheinen, aber wir drfen nicht vergessen, dass jeder noch so idealistische Hippie sich nicht ber die Materie hinwegsetzen kann. Wer in seinem sozialen umfeld unterdrckt wird, der kann das nicht runterspielen. wer nicht genug kohle verdient um seine kinder zu ernhren, kann das nicht ignorieren und wer von dem Menschen, den er begehrt nicht auch begehrt wird, ist verletzt. Imho is das leben zu kurz, unfair und heutzutage irgendwie scheisse durchdacht, aber es is die einzige chance die man kriegt. 1 is mehr als 0 elvis.gif




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  Geschrieben am: 9.11.2007, 17:29
Die Basis jeder Realitt ist ein wahr-NEHMER. Schmerz entsteht nur, weil wir oder unser Unterbewusstsein etwas als schlecht ODER gut beurteilt. Und gut + schlecht = Glck, da stimmst du mir wohl zu wink.gif. Wer wei, ob wir berhaupt noch in der Weise Trennung von Wahr und Falsch wahrnehmen, wie jetzt wenn wir ersteinmal realisiert haben, dass wir, egal was wir tun immer 50 % Glck und 50% Leid empfinden (Du kannst nur soviel Befriedigung empfinden, wie du das Bedrfniss wahrnimmst) und wir erkennen, dass es keinen Tod in diesem Sinne gibt, sondern nur eine Energie-UMWANDLUNG der Energie, aus der deine Gefhle und deine Gedanken bestehen. Mssten wir dann nicht komplett von neuem Denken? Wenn es keinen Grund mehr gibt egoistische Dinge zu tun? Jede Lebensform ist getrennt von den anderen und somit verdammt egoistisch zu sein, wenn es Angst hat zu sterben. Darauf baut sich auch die Evolution auf. Alle Lebewesen mutieren, um sich anzupassen und oder einen Vorteil gegenber ihrer Beute zu erlangen. Abgesehen davon ist alles was wir und auch die Wissenschaft Realitt nennen nur ein Konstruk unseres Geistes, eine Interpretation der Wirklichkeit, wir erfassen immer nur einen Teil, nie die ganze wahrheit, denn wir sehen Elektronen ODER Protonen, obwohl das eine ohne das andere nicht wre. Zu jedem Gewicht muss es ein Gegengewicht geben. Anti-Materie kann auch nur entstehen, wenn frher oder Spter Materie entsteht. Auch wissenschaftliche Gerte sind nur eine Kombination aus menschlicher, zweigeteilter Logik und menschlicher Wahrnehmung. Wir erfassen immer nur eine Seite der Medallie. Positiv und negativ knnen nicht ohneeinander Existieren. Naja wer hren kann der hre, wer nicht der solls auch nicht weiter versuchen, ehrlich nicht wink.gif.




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  Geschrieben am: 10.11.2007, 14:59
"Mk 7,15-16 Es gibt nichts, was von auen in den Menschen hineingeht, das ihn unrein machen knnte; sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist's, was den Menschen unrein macht."


Laut dieser Aussage ist der Mensch von auen nicht beeinflusst und alles was den Menschen ausmacht msste demnach intrinsischer Herkunft sein. Das wrde ja heien das Sachen wie Erziehung vollkommen unntz sind.

"Was du bist, hngt von drei Faktoren ab: Was du geerbt hast, was deine Umgebung aus dir machte, und was du in freier Wahl aus deiner Umgebung und deinem Erbe gemacht hast" Aldous Huxley


"Alle Lebewesen mutieren, um sich anzupassen und oder einen Vorteil gegenber ihrer Beute zu erlangen."

Mutieren wirklich alle Lebewesen? Sind alle Lebewesen anpassungsfhig? Wenn dem so wre, dann wrde es heute noch Neandertaler geben. Fass es bitte nicht bse auf, mein Vergleich ist nur etwas plump, aber aus meiner Wahrnehmung heraus vollkommen richtig;)


"aber der ganze andere kram von "das leben is so wie dus dir vorstellst" etc. is mir einfach zu naiv und realittsfremd." mono

Naja, im Kern hat Kybalion aber recht. Unser Gehirn biegt sich die Realitt so zurecht, wie es grade fr uns am passenden ist. Aber ich muss dir auch zustimmen mono, auch wenn ich wollte das die Welt aus Zuckerwatte ist, sie ist es leider nicht.


Ich schreib nachher vllt noch mehr dazu, aber ich muss mich jetzt meinen Trieben hingeben und etwas essen. Ich bin ein Sklave meiner selbst. Ihr auch?





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  Geschrieben am: 10.11.2007, 18:16
"Aber ich muss dir auch zustimmen mono, auch wenn ich wollte das die Welt aus Zuckerwatte ist, sie ist es leider nicht."

Der Wille allein reicht vielleicht nicht, aber vielleicht kann er der Impuls fr eine Vernderung sein, die deine Logik und dein Wahrheitsgefhl so verformt, dass du Realitt am Ende dieser Vernderung anders wahrnimmst. Ich behaupte sogar, dass ohne den Willen weder Zeit noch Raum existieren wrden. Ein Proton stt ein Proton aus gewissen Beweggrnden ab. Somit ist das Eine dazu verdammt stndig an einer anderen Stelle im Koordinatensystem von Zeit und Raum zu sein als das Andere. Ein schlechter vergleich? Wo ist der unterschied zwischen einer physikalischen Gesetzmigkeit und dem von uns wahrgenommenen "Willen"? Wir sind doch auch nur gefangene der physikalischen Gesetzmigkeiten. Wenn wir uns zu einem anderen Menschen hingezogen fhlen oder ihn verabscheuen, tun wir das gleiche wie das Elektron und das Proton, nur in einer greren Dimension. Wir knnen auch garnicht anders, wir bestehen schlielich nur aus einer Viezahl von Elektronen, Protonen, Neutronen etc. und deren Grundstoffen. Nach meiner Argumentation muss der Grundstoff der Wille sein, etwas anzuziehen oder etwas abzustoen bzw. dass, was dem Willen zu Grunde liegt: Die Frucht der Erkenntnis von Gut und Bse. Wir begannen uns von etwas abzustoen, schmerzhafte Distanz zu erzeugen. Aber wovon? Wenn es nie etwas anderes gab, als das "Ewige Alles" mssen wir begonnen haben UNS SELBST ALS BSE ZU VERURTEILEN. Und Augenblicklich waren wir nicht mehr mit uns selbst im REINEN ("Mk 7,15-16 Es gibt nichts, was von auen in den Menschen hineingeht, das ihn unrein machen knnte; sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist's, was den Menschen unrein macht."). Ich erreiche wiedereinmal die Grenzen meines derzeitigen Horizontes. Ich hoffe auf weitere Inspirationen :-)

Bearbeitet von Kybalion am 10.11.2007, 18:18




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  Geschrieben am: 12.11.2007, 1:17
Ich bin durch deinen Texte super weit im Denken gekommen, vielen Dank dafr!
Hab grad absolutes Kopfkino, ohne Drogen genommen zu haben, und zwar:

Stell mir das grad vor wie in einem groem Blumentopf (=ewige All), in dem ein Pflanzensamen (=gttliche/kosmische Energie) der in [B]der[B/] Erde (=unser Planet) zu keimen anfing und als was vllig neues, als Sprssling der Erkenntnis, aus der Erde herauswchst. Er wchst und wchst und im Laufe seines Daseins konnte der Sprssling "Dank" der Erkenntnis seine Erfahrungen in gut und bse einteilen. Da er aus Samen und Erde (vorher gabs nur Blumentopf als Ganzes) neu entstanden ist, war er nicht nur die Frucht der Erkenntnis (sollte das in deinem Text Furcht heien? Aber durch den eventuellen Tippfehler zu "Frucht" ist mir diese Geschichte in den Kopf gestiegen..), sondern hat als Neues auch einen freien Willen aus der Erde mitbekommen. Der Sprssling, mittlerweile ein Riesenbaum in seiner ganzen Pracht, trgt viele Blten, spter seine Frchte, an die er nicht nur ein freien Willen weitergibt, sondern auch die Erkenntnis ber Gut und Bse. Sie drfen dann bis zum nchsten Herbst frei Entscheiden, ob sie als bses oder gutes Obst vom Baum fallen wollen!

Der Sinn des Lebens dieser Blten besteht darin, als gute Frucht vom Baum zu fallen um wieder aufgesammelt zu werden. Es gibt aber auch viele Blten, die als schlechtes Obst vom Baum fallen und nicht wieder aufgesammelt werden. Die Frchte verschimmeln und der harte Kern vereint sich wieder mit der Erde...





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  Geschrieben am: 12.11.2007, 6:54
Das sollte schon Frucht heien^^. Ich persnlich hoffe, dass es kein ewiger Kreislauf in dem Sinne ist, dass ich immer wieder den weg des Leids beschreiten muss.

"1Mo 2,17 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bsen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben."

Dieses oft so verabscheute Buch enthlt viel Wahres...man muss es nur lesen knnen^^

Es freut mich, wenn ich einige Menschen inspirieren konnte :-)

Bearbeitet von Kybalion am 12.11.2007, 7:14




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  Geschrieben am: 15.11.2007, 19:40
QUOTE
ie Basis jeder Realitt ist ein wahr-NEHMER. Schmerz entsteht nur, weil wir oder unser Unterbewusstsein etwas als schlecht ODER gut beurteilt. Und gut + schlecht = Glck, da stimmst du mir wohl zu wink.gif. Wer wei, ob wir berhaupt noch in der Weise Trennung von Wahr und Falsch wahrnehmen, wie jetzt wenn wir ersteinmal realisiert haben, dass wir, egal was wir tun immer 50 % Glck und 50% Leid empfinden (Du kannst nur soviel Befriedigung empfinden, wie du das Bedrfniss wahrnimmst) und wir erkennen, dass es keinen Tod in diesem Sinne gibt, sondern nur eine Energie-UMWANDLUNG der Energie, aus der deine Gefhle und deine Gedanken bestehen. Mssten wir dann nicht komplett von neuem Denken?


Nur, wenn du Energie ber Identitt stellst, denn auch wenn nix verloren geht etc. wirst du in deiner form wie du sie jetzt hast, nach deinem tod nicht weiterexistieren. Das ist auch der grund, warum wir dinge, die unser leben beenden oder verkrzen wrden als negativ betrachten (sollten). Sie beenden Identitt und das ist im pragmatischen sinne quivalent zum "Leben". Darauzs leitet sich auch der rest aus deinem post verstndlich ab. warum sollte ich egoistisch sein, wenn alles woraus ich bin, in anderer form weiterexistiert? weil ich da einfach kein bock drauf hab nen bisschen kosmischer nebel, ein bisschen salamander und ein bisschen backstein zu sein.


QUOTE
Wenn wir uns zu einem anderen Menschen hingezogen fhlen oder ihn verabscheuen, tun wir das gleiche wie das Elektron und das Proton, nur in einer greren Dimension. Wir knnen auch garnicht anders, wir bestehen schlielich nur aus einer Viezahl von Elektronen, Protonen, Neutronen etc. und deren Grundstoffen. Nach meiner Argumentation muss der Grundstoff der Wille sein, etwas anzuziehen oder etwas abzustoen bzw. dass, was dem Willen zu Grunde liegt: Die Frucht der Erkenntnis von Gut und Bse. Wir begannen uns von etwas abzustoen, schmerzhafte Distanz zu erzeugen. Aber wovon? Wenn es nie etwas anderes gab, als das "Ewige Alles" mssen wir begonnen haben UNS SELBST ALS BSE ZU VERURTEILEN. Und Augenblicklich waren wir nicht mehr mit uns selbst im REINEN


das is fr mich typische bibellogik. das passt alles lyrisch hbsch zusammen, aber du kannst doch nicht die Liebe (fortpflanzungstriebbedingte) Liebe zwischen zwei menschen mit elektronen und protonen vergleichen und dann die metapher als bewiesen darstellen indem du sagst, dass menschen auch aus protonen, neutronen usw. bestehen annoyed.gif

Sry ich will dich nich runter machen, aber bei dem thema diskutier ich eig. ganz gerne und im moment bin ich echt komplett dagegen wo das hinfhrt. Erst alles relativieren, in frage stellen, dann neue regeln aufstellen und diese darauf sttzen, dass mans nich widerlegen kann thumbdown.gif




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  Geschrieben am: 15.11.2007, 23:18
Ich behaupte nicht, die absolute Wahrheit zu kennen oder berhaupt Recht zu haben, ich uere nur, was mir gerade so im Kopf rumschwirrt.

Die Bibel nehme ich immer ganz gerne als Beispiel, weil ich denke, dass sie oft vllig falsch interpretiert wird und dadurch viele Menschen kaputt gehen und das mchte ich eben verhindern. Ich mchte die Kluft zwischen Philosophen/Metaphysikern, Christen/Glubigen und Wissenschaftlern aufheben.

QUOTE
warum sollte ich egoistisch sein, wenn alles woraus ich bin, in anderer form weiterexistiert? weil ich da einfach kein bock drauf hab nen bisschen kosmischer nebel, ein bisschen salamander und ein bisschen backstein zu sein.


Und WIESO hast du keinen Bock ein bisschen Salamander und ein bisschen Backstein zu sein? Das muss doch irgendeinen Grund haben...ich behaupte nicht den Grund zu kennen, aber das du versuchst deine (meiner Meinung nach unvollkommene genau wie meine) Identitt zu wahren kann ich nicht ganz verstehen. Identitt bedeutet Trennung vom Rest => Unvollkommenheit und Abhngigkeit von den ueren Umstnden. Ich finde diesen Zustand nicht sehr erstrebenswert.

Unser Wille ergibt sich aus Logik und Emotionen und unsere Emotionen sind auch (wenn auch fr uns nicht immer klar erkennbar) logisch. Meiner Meinung nach hat auch jedes Atom einen Willen/Bewusstsein, denn aus etwas totem kann nie etwas lebendes entstehen, naja vtl ist das fr dich nicht logisch, aber fr mich schon. Ich denke das Materie nur ein Schatten aller Geister/aller Willen ist. Das kann man auch daran erkennen, dass wir uns nur bewegen, wenn wir es wollen oder die Auenwelt es will (Elektronen und Protonen haben genau wie wir einen willen). Naja ich kann was ich gerade denke nur schwer in Worte fassen, aber fr mich ist das logisch, ich schreib vtl morgen nochwas dazu, gn8




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  Geschrieben am: 16.11.2007, 18:01
Unser Wille? Der freie Wille?

Gibt es den berhaupt?




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  Geschrieben am: 16.11.2007, 19:05
ne und ich klink mich jetz auch aus der diskussion aus, weil mir einfach die basis fehlt. und als letztes noch: der grund, warum ich nicht etwas anderes sein will ist, dass ich mir so wie ich bin gefalle smile.gif




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  Geschrieben am: 3.12.2007, 21:54
natrlich gibt es den/deinen freien Willen! Du kannst doch fr dich allein entscheiden - wann immer und egal was du willst! Ob du es auch umsetzen kannst, ist ne andere Frage.. Das wiederum wird z.T. durch die Gesellschaft, in der du gro geworden bist oder lebst, geprgt! Aber letztendlich geht allen deiner Handlungen dein Wille vorraus.. und der Wille versetzt ja bekanntlich auch Berge ^^

(mir fllt grad auf, je fter man sich "Wille" im Mund zergehen lsst, desto bescheuerter wird dieses Wort (also nicht seine Bedeutung ansich..nur das Wort.)..) ^^





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  Geschrieben am: 3.12.2007, 22:08
QUOTE
(mir fllt grad auf, je fter man sich "Wille" im Mund zergehen lsst, desto bescheuerter wird dieses Wort (also nicht seine Bedeutung ansich..nur das Wort.)..) ^^


Das passiert mir dauernd bei irgendwelchen Worten^^.

Aber ist es nicht so, dass auch dein Geist bzw. dein Wille einer gewissen Logik unterliegt? Ich meine alle MUSS einer gewissen Logik unterliegen, denn entweder alles ist logisch oder nichts ist logisch. Evtl. gibt es eine hhere als die physikalische Logik die wir kennen, aber es ist trotzdem noch Logik, oder nicht?




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  Geschrieben am: 3.12.2007, 22:33
Logik hat Grenzen - Verrcktheit nicht! fllt mir dazu nur ein wink.gif


der Mensch braucht fr alles irgendwie ne Erklrung, damit es logisch ist, dafr haben wir ja unseren Verstand! Aber unser Verstand/Geist stt oftmals an Grenzen, ein Beispiel dafr ist die Quantenphysik..
Ob das, was darber hinaus geht, Logik ist, kann ich dir mit meinem Menschenverstand nicht sagen..^^ aber das ALLES einen Sinn hat, ob wir ihn erkennen/begreifen oder nicht, und somit auch irgendwie logisch ist, das sagt mir mein "Urvertrauen"... wacko.gif




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  Geschrieben am: 4.12.2007, 20:28
Meine Aussage zum freien Willen war durchaus ironisch zu verstehen. Es gibt aber genug Leute die behaupten das es keinen freien Willen gibt, sondern alles eine biochemische Reaktion im Hirn ist.

Gibt auch Anzeichen dafr das diese Theorie nicht vollkommen haltlos ist. Beispielsweise reagiert unser Gehirn bei einigen Aktionen millisekunden schneller bevor die bewusste Bewegung ausgefhrt wird...




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  Geschrieben am: 4.12.2007, 21:18
Schon klar, dass der Bewegung der Wille voraus geht, aber was geht dem Wille voraus?




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  Geschrieben am: 4.12.2007, 22:35
zum Thema "kein freier Wille":
http://de.wikipedia.org/wiki/Determinismus

ich glaube btw auch nicht an die absolute freiheit des willens^^

und zum thema "wenn man sich ein wort immer wieder sagt klingt es komisch":

Bei unserer Wahrnehmung grenzt sich das gehorn selbst ein, indem es nur ca. alle 3 sekunden "fragt: was gibt es neues da drauen?" und deshalb klingen wrter, die man sich ber diesen zeitraum fter sagt seltsam, da das gehirn beginnt dieses wort unbewusst zu zerlegen, anders zu betonen und damit auch wahrzunehmen. das funktioniert mit allen wrtern und ist natrlich. Bei meiner begrung an der universitt hatten wir sowas wie eine experimentalvorlesung ber die subjektive wahrnehmung von zeit, in der mit ca. 2000 leuten dieses experiment mit einem wort probiert wurde. es geht allerdings auch optisch.

seht euch den wrfel auf dem folgenden link mal fr ca. 10 sekunden an. ihr werdet merken, dass sich seine rumliche ausrichtung, bzw. "die offene seite" ndert.

http://www.wissen.swr.de/warum_chemie/feue...nt/wuerfel1.gif




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  Geschrieben am: 4.12.2007, 23:57
QUOTE (Kybalion @ 4.12.2007, 21:18 )
Schon klar, dass der Bewegung der Wille voraus geht, aber was geht dem Wille voraus?

Nein nein du verstehst mich falsch.

Das unbewusste agiert vor dem bewussten. Das macht das ganze ja erst spannend.




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