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> Impfung gegen die Sucht
  Geschrieben am: 6.09.2006, 17:20
Impfstoffe sollen Rauchern und Kokainschtigen helfen, von ihrer Sucht wegzukommen. Zwei Unternehmen versuchen derzeit in Europa, entsprechende Prparate auf den Markt zu bringen. Sie sind berzeugt: Die Spritze gegen die Sucht wirkt. Studien besttigen zwar die Wirksamkeit der Mittel, doch ohne festen Willen wird auch hier der Ausstieg aus der Sucht nicht funktionieren.

"Das ist meine letzte Zigarette." Ungezhlte Male ist dieser Satz schon gefallen und doch nicht in die Tat umgesetzt worden. Die guten Vorstze blieben im Ansatz stecken zu sehr hat sich die Droge in den Alltag eingeschlichen, zu fest hat sich der Kick ins Gehirn eingebrannt und zu viele Freunde bieten stndig eine Kippe zum Schnorren an.

Mediziner wollen nun helfen, die Abhngigkeit zu berwinden, indem sie mit einer Impfung die Droge vor den Toren des Gehirns abfangen. Die Folge: Das Hochgefhl bleibt aus. Auf der Suche nach neuer Befriedigung knnte das Gehirn in dieser Zeit der Askese leichter umprogrammiert werden. "Damit knnen wir Menschen, die von der Droge loskommen wollen, ein schdliches Verhalten nehmen", glaubt Thomas Cerny vom Schweizer Kantonsspital in St. Gallen.

Mehrere Unternehmen und Forschungseinrichtungen suchen nach einem solchen Impfstoff gegen Nikotin. Ein Kandidat hat bereits die Phase II der klinischen Studien mit Patienten durchlaufen. Die Schweizer Firma Cytos Biotechnology hat gegenwrtig mit einem Wirkstoff gegen den Glimmstngel namens "NicQb" die Nase vorne. Cerny ist einer der Entwickler dieser Substanz. Doch auch gegen die Partydroge Droge Kokain wird an Impfstoffen gearbeitet: So hat das britische Unternehmen Xenova im vergangenen Jahr die Ergebnisse der Phase II-Studie mit dem Impfstoff "TA-CD" publik gemacht.

Der Impfstoff gegen das Rauchen besteht aus einem virushnlichen Baustein, der mit dem eigentlichen Auslser der Sucht, dem Nikotin, verschweit ist. Wird diese Kombination in die Blutbahn gebracht, bildet das Immunsystem Antikrper speziell gegen das Nikotin aus. "Wir brauchen generell solche Vehikel, da Nikotin selbst keine Immunantwort auslsen kann", erklrt Cerny. Die produzierten Antikrper patrouillieren fortan im Blut und fangen die Suchtstoffe aus der Zigarette ab, noch bevor sie ins Gehirn gelangen. Das positive Gefhl beim Rauchen bleibt daher aus. hnlich funktioniert auch die Impfung gegen Kokain.

In der jngsten placebokontrollierten Studie von Cytos wurden 341 Raucher getestet. Sie hatten seit mindestens drei Jahren tglich zehn bis vierzig Zigaretten konsumiert und wollten das Rauchen aufgeben. Ein Drittel von ihnen bekam innerhalb von vier Monaten fnf Mal den Impfstoff gespritzt. Alle Teilnehmer wurden mit einer professionellen Suchtberatung begleitet.

"In der Gruppe mit den meisten Antikrpern im Blut hrte ber die Hlfte mit dem Rauchen auf. Das lsst uns hoffen", freut sich Cerny. Doch nicht alle Abstinenzler konnten sich endgltig vom Glimmstngel lossagen. Bei der Nachuntersuchung ein halbes Jahr spter verzichteten noch 40 Prozent auf das Rauchen. Dahingegen liegt die Erfolgsquote mit herkmmlichen Entwhnungsmethoden wie einer Beratung oder einem Nikotinpflaster bei 15 bis 20 Prozent. "Unser Ziel ist es, diese Werte mit einem Impfstoff weiter zu verbessern", verkndet Cerny. Er erwartet, dass dafr hhere Dosen des Impfstoffs gespritzt werden mssen als in der jngsten Studie geschehen.

hnliche Ergebnisse erbrachte auch Xenovas Impfstoff gegen Kokain: Unter den Teilnehmern mit den hchsten Antikrperspiegeln wurde am wenigsten Drogen konsumiert. Aber Rckflle gab es auch dort. "Eine hundertprozentige Wirksamkeit ist ausgeschlossen. Mit sehr viel von der Droge kann die Wirkung des Anti-Drogen-Prparates zunichte gemacht werden", warnt Gerald Zernig, Suchtforscher an der Innsbrucker Universittsklinik fr Psychiatrie. "Die Antikrper verweilen auerdem nur einige Monate in ausreichender Menge im Blut. Dann fllt ihre Konzentration immer mehr ab." Fr eine prophylaktische Impfung von Jugendlichen gegen eine mgliche sptere Sucht taugen sie daher vermutlich nicht.

"Die Impfung ist eine Mglichkeit, Menschen, die von der Droge loskommen wollen, medizinisch zu untersttzen", so Cerny. "Sinnvollerweise muss gleichzeitig das Belohnungssystem im Gehirn umprogrammiert werden: Dies geschieht ber eine klassische Drogenberatung." Ein neues gesundes Glcksgefhl kann beispielsweise Sport geben.

Dass sich das Suchtgedchtnis tatschlich berschreiben lsst, besttigt auch Zernig: "Im Moment des Verlangens nach einer Droge scheint es besonders gut manipulierbar." Da die Impfstoffe die Gier nach der Zigarette nicht mindern, sondern lediglich die Belohnung lschen, wrde dies fr den Erfolg einer Kombinationstherapie aus Beratung und Spritze sprechen. Doch selbst wenn entsprechende Medikamente in einigen Jahren in die Apotheken kommen: Entschlossenheit und eiserner Wille werden auch knftig gebraucht, um die letzte Zigarette fr immer auszudrcken.

Susanne Donner

Quelle: www.wissenschaft.de





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Tim
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  Geschrieben am: 25.09.2006, 2:58
Na wenn es dann mal ne Komination fr Speed, Koks, THC, Alk und Pillen gibt schpfe ich Hoffnung... laugh.gif
Rauchen habe ich ja alleine geschafft....




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psychocowboy
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  Geschrieben am: 26.01.2007, 12:22
ich will die Impfung!!!!!! so schnell wie mglich




"Wat fr Pillen kriegen Sie nochmal???"
kate narcomania
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  Geschrieben am: 26.01.2007, 16:03
Wenn du das wirklich ernst meinst und das Risiko eingehen willst, kannst du ja Versuchen zu den Firmen kontakt aufzunehmen und dich informieren ob weitere Studien betrieben werden und dich als Probant melden.

Jedoch wrde ich mir sowas ganz lang und ernsthaft berlegen!

mfg Marwel




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